Nasssprühverfahren (CSO)


Diese Technik wird im vertikalen Bereich bei offenen Konstruktionen, wie zB einseitig offene Ständerwände (Installationsebene, Zwischenwände) angewendet.

 

Weiters verwendet man das Nasssprühverfahren bei Schallschutzbeschichtungen von Decken und Gewölben.

 











Innendämmung ohne Dampfbremse


Ein sehr interessantes Anwendungsgebiet für Sprühzellulose ist die Innendämmung ohne Dampfbremse.

 

Denkmalgeschützte Gebäude, bei den die Außenfassade nicht verändert werden darf, können auf diesem Wege gedämmt werden.

 

Die gesprühte, verputzte Zellulosedämmung bildet ein kapillaraktives Innendämmsystem. Tauwasser kann an einer definierten Stelle ausfallen und durch die Eigenschaften des Materials schnell wieder an den Raum abgegeben werden. Der Vorteil dieser Variante liegt darin, dass die Wand diffusionsoffen und damit feuchtepuffernd bleibt.

 

Aufgrund der größeren Wärmeleitfähigkeit und des größeren Dampfwiderstandes des Innenputzes im Vergleich zum Dämmstoff kommt es an der Schichtgrenze zwischen diesen zu Kondensation.

 

Da die Zellulosedämmung eine sehr hohe Wasserleitfähigkeit besitzt, kann die Feuchte schnell zur raumseitigen Oberfläche der Dämmung transportiert werden, wo sie - aufgrund der höheren Temperatur - wieder verdunstet.

 


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Akkustiksprühverfahren


Die "federnden" Zellulosefasern absorbieren Schallenergie, anstatt sie zu reflektieren, das reduziert die Nachhallzeit und befreit von störenden Nebengeräuschen. Gesprochenes oder Musik werden dadurch hörbarer und verständlicher.

 

Das Akustiksprühverfahren wird angewendet in:

 

      •    Öffentliche Gebäude

      •    Produktionsbetriebe

      •    Großraumbüros

      •    Konferenzzentren

      •    Seminarräume

      •    Hotelzimmer und Gaststuben

      •    Schulen und Kindergärten

      •    Seniorenheime

 


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